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Fakten und Zahlen: Chronologie
er Verein "Frauen helfen Frauen
e.V." mietete 1984 zwei kleine Souterrain-Räume
in der Klemens-Horn-Straße an. Dort wurde Frauen
die Möglichkeit geboten, sich zu treffen, auszutauschen
und sich gegenseitig Hilfestellung zu geben.
arüberhinaus war das Ziel des
Vereins, ein Beratungsangebot für Frauen und einen
Notruf für vergewaltigte Frauen in Solingen zu
schaffen. Zunächst wurden neben Gesprächskreisen
offene Beratungszeiten angeboten, zu denen Frauen mit
den unterschiedlichsten Anliegen kommen konnten.
ie Vereinsfrauen stellen ihre Aufmerksamkeit
und ihre Zeit, ihre Lebenserfahrung, ihr Wissen aus
den unterschiedlichsten Bereichen und einen Rahmen,
der Vertrauen ermöglichte, zur Verfügung.
Die zahlreichen ratsuchenden Frauen erforderten jedoch
schon bald ein hohes Maß an zeitlichem Einsatz
und eine bessere Koordination an Beratungsarbeit. Um
auf die unterschiedlichen Probleme der Frauen angemessen
eingehen zu könenn und gemeinsam Lösungsmöglichkeiten
zu erarbeiten, bedurfte es einer speziellen fachlichen
Ausbildung.
es weiteren führte die ständige
Konfrontation mit Problemen und Gewalt zu einer Überforderung
der engagierten Vereinsfrauen. Es wurde deutlich, daß
diese Arbeit nur mit fachlicher Distanz und geschulter
Reflexion im Sinne der ratsuchenden Frauen geleistet
werden kann.
o wurde 1986 im Rahmen einer Arbeitsbeschaffungsmaßnahme
die erste hauptamtliche Mitarbeiterin eingestellt. Das
ermöglichte einerseits eine qualitative und quantitative
Erweiterung des Beratungsangebots, andererseits konnten
sich die Vereinsfrauen frauenpolitischen Themen widmen,
diese in die Öffentlichkeit tragen und sich für
die Förderung frauenspezifischer Angebote einsetzen
(z.B. Frauenhaus, Frauenberatungsstelle, Anlaufstelle
gegen sexuelle Kindesmißhandlung).
it dem Anwachsen des Bedarfs an professioneller
Beratung für Frauen und der Ausweitung des Aufgabenbereichs
stiegen auch die personellen Anforderungen. 1990 bekam
die Frauenberatungsstelle erstmals Zuschüsse vom
Land NRW, die die Einstellung von zwei weiteren Mitarbeiterinnen
(Teilzeit) ermöglichten. Parallel zu der Entwicklung
der Frauenberatungsstelle etablierten verschiedene Gruppen
und Institutionen in Solingen Angebote zum Austausch
und Kontakt für Frauen in verschiedenen Lebenslagen
(Verband alleinerziehender Mütter und Väter
[VAMV], Mütterzentrum [Mütze], Frauen-Cafe
Courage, Volkshochschule, Familienbildungsstätte
etc.)
eute richtet sich deshalb das Angebot
der Frauenberatungsstelle schwerpunktmäßig
an Frauen und Mädchen, die aufgrund verschiedener
Umstände in ihrem Leben Veränderungen vornehmen
möchten bzw. müssen oder bei der Lösung
ihrer Problemem professionelle Unterstützung suchen.
Hierfür steht zur Zeit eine Soziologin, eine Dipl.-Psychologin,
eine Pädagogin (alle mit anerkannter Zusatzausbildung)
und eine Dipl.-Sozialpädagogin zur Verfügung.
Diese vier Fachfrauen teilen sich 2 1/3 Personalstellen.
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